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Angriff auf die Moncada-Kaserne

1953-07-26 00:00:00

Historische Übersicht

Mit dem bewaffneten Angriff einer von Fidel und Raúl Castro angeführten Gruppe von rund 135 Revolutionären auf die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba begann die Kubanische Revolution. Das primäre strategische Ziel der Aufständischen war es, die zweitgrößte Militärgarnison des Landes zu überrumpeln, um an Waffen für einen großangelegten Volksaufstand gegen die US-gestützte Diktatur von Fulgencio Batista zu gelangen. Der schlecht koordinierte Angriff scheiterte militärisch katastrophal und führte zur Gefangennahme oder Hinrichtung der meisten Beteiligten. Dennoch markierte das Ereignis einen entscheidenden politischen Wendepunkt: Es machte Castro landesweit bekannt und gab der späteren Revolutionsbewegung „26. Juli“ (Movimiento 26 de Julio) ihren Namen.