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Großer Brand von Rom

0064-07-18

Historische Übersicht

In der antiken Metropole Rom brach ein verheerender Großbrand aus, der sich über sechs Tage rasant ausbreitete und drei der vierzehn Stadtbezirke vollständig zerstörte sowie sieben weitere schwer beschädigte. Das primäre strategische Krisenproblem bestand in der dichten, aus Holz gebauten urbanen Infrastruktur, die den Flammen unkontrolliert Nahrung bot. Da in der Bevölkerung das Gerücht aufkam, Kaiser Nero selbst habe das Feuer legen lassen, um Platz für seinen neuen Palast (Domus Aurea) zu schaffen, nutzte dieser die christliche Minderheit als Sündenbock. Die daraufhin initiierten grausamen Massenhinrichtungen markierten die erste staatliche Christenverfolgung im Römischen Reich.