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Kolumbus bricht nach Westen auf

1492-08-03

Historische Übersicht

Mit dem Auslaufen seiner drei Schiffe – der Santa María, der Pinta und der Niña – vom südspanischen Hafen Palos de la Frontera begann die historische Expedition von Christoph Kolumbus über den Atlantik. Das primäre strategische und geopolitische Ziel des genuesischen Seefahrers, das von den katholischen Königen Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragón finanziert wurde, war die Entdeckung eines westlichen Seewegs nach Indien und China (Cathay), um das Monopol des Osmanischen Reiches auf den terrestrischen Gewürzhandel zu umgehen. Die Reise führte stattdessen zur Landung auf den Bahamas und markierte den Beginn der dauerhaften europäischen Konfrontation, Eroberung und Kolonialisierung des amerikanischen Kontinents, was die globale Geopolitik und Handelsstruktur fundamental revolutionierte.