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Einnahme von Jerusalem (Erster Kreuzzug)

15. Juli 1099

Historische Übersicht

Nach einer mehrwöchigen Belagerung gelang es den christlichen Kreuzfahrern des Ersten Kreuzzugs, die Stadtmauern von Jerusalem zu durchbrechen und die Stadt zu erobern. Das primäre strategische und religiöse Ziel der von Papst Urban II. initiierten Expedition war die „Befreiung“ der heiligen Stätten aus den Händen der fatimidischen Muslime. Die Einnahme mündete in einem tagelangen, brutalen Massaker an der jüdischen und muslimischen Bevölkerung der Stadt. Mit diesem Erfolg erreichten die Kreuzfahrer ihr Hauptziel, was zur Gründung des christlichen Königreichs Jerusalem führte und das Verhältnis zwischen der westlichen und östlichen Welt für Jahrhunderte belastete.